XXY
Argentinien / F / E 2007, 35mm, 86 min,
spanische OmdU
REGIE Lucía
Puenzo DARSTELLERInés Efron, Ricardo
Darín, Valeria Bertuccelli, Germán Palacios, Carolina Pelleritti,
Martín Piroyansky DREHBUCH Lucía
Puenzo, Sergio
Bizzio PRODUZENTEN Luís Puenzo, José María
Morales VERLEIH Kool Filmdistribution
INTERNET xxylapelicula.puenzo.com
dieser film lÄuft wann / Showtimes ?
Alex
ist 15 Jahre alt. Äußerlich ein etwas ungelenkes Mädchen
mit melancholischem Blick, das aber auch gern mal zuschlägt und ihrem
Freund Vando die Nase bricht, sollte der es wagen, abschätzig über
ihren Körper zu sprechen. Denn Alex ist intersexuell. Ihre/seine Eltern
wollten ihr Kind zu gegebener Zeit selbst entscheiden lassen, ob es als Mann
oder Frau leben möchte. Zurückgezogen in einem kleinen Hafendorf
in Uruguay warten sie seitdem auf dessen Pubertät. Dass allerdings mit
Alex sexuellem Erwachen seine männliche Seite voll durchschlagen würde,
damit hätten sie nicht unbedingt gerechnet. Längst verweigert der
Teen die Pillen, die den Bartwuchs stoppen und ist neugierig und bereit,
seinen Körper endlich auszuprobieren. So staunt der soeben zu Besuch
im Dorf eingetroffene Alvaro – der mit Mädchen eigentlich so gar
nichts anfangen kann – nicht schlecht, als Alex ihn burschikos auf
den Bauch rollt und entjungfert. Natürlich ist Alvaro (wie für
einen Teenie nach dem ersten Sex ja im Allgemeinen üblich) zunächst
verstört – aber auch begeistert. Er möchte diesen faszinierenden
Alex kennen lernen, lieben dürfen. Doch es gilt für alle Beteiligten
noch so viel über die eigenen Wünsche herauszufinden, so viel Gefühlschaos
zu überstehen, bevor am Ende des Tunnels vorsichtig Licht zu schimmern
beginnt …
Dass sich dieser unglaublich berührende Film so warmherzig und menschlich
anfühlt, liegt neben den wirklich großartigen Darstellern an Lucía
Puenzos sensibler Inszenierung, die das komplexe Genderthema fernab von Pathos
in die ganz zentralen Fragen von Coming-of-age samt Teenagekrisen und Familiendrama
bettet. Bereits mehr als ein Dutzend der größten Filmpreise weltweit
hat die Regisseurin für ihr Spielfilmdebüt gewonnen.
“Accomplishment matches ambition … in Lucía Puenzo’s
XXY, a study of teen angst that’s grounded in more than simply nebulous
emotion.” Variety
MÜnchen
Frankfurt
KÖln
Berlin |
|
03
April / 17.45 Uhr / City
13 April / 21.30 Uhr / Metropolis 1
KEINE VORFÜHRUNG
19 April / 15.15 Uhr / Kino 4 |
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