STEALTH
COMME DES VOLEURS
Schweiz 2006, 35mm, 112 min, französische
OmdU
REGIE Lionel Baier DARSTELLER Lionel
Baier, Natacha Koutchoumov, Alicja Bachleda-Curus, Michal Rudnizki, Stéphane
Rentznik DREHBUCH Lionel Baier, Marina
de Van PRODUZENT Robert
Boner KONTAKT Agnieszka Ramu, aramu@sagaproduction.ch
INTERNET www.commedesvoleurs.com (französisch)
dieser film lÄuft wann / Showtimes ?
Das
geht jetzt wirklich zu weit: Nicht genug, dass Lionel sich plötzlich
für seinen polnischen Urgroßvater interessiert und die Sprache
seiner „Vorfahren“ übt, jetzt präsentiert er auch noch
ein Au-pair-Mädchen aus Polen als seine Zukünftige – und
alles nur, weil er plötzlich meint, durch seine Adern fließe slawisches
Blut. Die toleranten Eltern finden es nicht so schlimm, dass ihr bis dato
glücklich schwuler Sohn mir nichts dir nichts einen Seitenwechsel vollzieht
und sich die Immigrationshilfe als Liebesheirat schön redet, aber Lionels
Schwester ist empört: Der hat doch nicht mehr alle Tassen im Schrank!
Lucy sieht nur eine Chance, ihrem Bruder seine seltsame Obsession auszutreiben:
Ab ins Auto und auf nach Polen! Ihr selbst kommt die spontane Flucht nicht
ungelegen, auf der die Geschwister eine Reihe von Abenteuern erwarten. Beispielsweise
die Begegnung mit Stanislav, der in Frankreich studiert hat, und mit dessen
Hilfe zumindest schnell geklärt ist, dass Lionel keineswegs hetero,
sondern allenfalls gelangweilt von seinem Leben ist, und dass Wodka und Wurst
es locker mit Aspirin aufnehmen können. Auf der weiteren Suche nach
den familiären Wurzeln läuft noch so einiges schief, Vorurteile
und kulturelle Missverständnisse sind dabei das kleinste Übel.
Doch am Ende geschehen Zeichen und Wunder und alle sind ein gutes Stück
erwachsener geworden. Das absurde Stammbaum-Roadmovie mit Regisseur Lionel
Baier in der Hauptrolle ist einerseits urkomisch und bietet andererseits
reichlich Denkanstöße zu Heimat und Herkunft, Lieben und Leben.
“In this delightful human comedy, a young Swiss intellectual with
a great career and boyfriend turns his life upside down when his obsession
with his Polish roots leads him on a series of boisterous misadventures.”
Frameline31
MÜnchen
Frankfurt
KÖln
Berlin |
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04
April / 15.30 Uhr / City
10 April / 15.15 Uhr / Metropolis 1
15 April / 21.45 Uhr / Cinedom 10
17 April / 15.15 Uhr / Kino 4
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