PARANOID PARK
Frankreich/USA 2007, 35mm, 85 min, englische OV
REGIE Gus Van Sant DARSTELLER Gabe Nevins, Daniel Liu, Taylor Momsen, Jake Miller, Lauren McKinney DREHBUCH Gus Van Sant, Blake Nelson (Buch) PRODUZENTEN Davis Cress, Charles Gilibert, Neil Copp
VERLEIH Peripher Filmverleih
INTERNET paranoidpark.co.uk

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Von MY OWN PRIVATE IDAHO über GOOD WILL HUNTING bis hin zu ELEPHANT hat Gus Van Sant mittlerweile viele sehr unterschiedliche Filme über Jugendliche gedreht. Dies ist sein bester. Ausgezeichnet mit dem Jubiläumspreis zum 60. Geburtstag der Intern. Filmfestspiele von Cannes und im gewohnt großartigen Stil von Wong Kar-Wais Kameramann Chris Doyle fotografiert öffnet sich PARANOID PARK wie ein Tagtraum in die Welt des verschlossenen Teenagers Alex. Skateboarden ist dessen einzige Selbstver-wirklichung, ansonsten steht er dem Leben recht gleichgültig gegenüber. Daran ändert zunächst auch ein tragischer Unfall nichts, als Alex auf der Flucht über Gleise versehentlich einen Nachtwächter vor einen Zug stößt. Immer wieder wechselt der Film in den Zeitebenen. Wie ein Puzzle setzt sich so allmählich die berührende Geschichte zusammen und offenbart das Gewicht der Schuld, die an dem Jungen nagt.
Auf der Suche nach möglichst unverfälschten Darstellungen castete Gus Van Sant seine Crew mittels „myspace“. Einmal mehr lässt er die Kamera liebevoll und fasziniert auf den jungen Gesichtern ruhen, kontrastiert jedoch seine intensiven Images einer verlorenen Jugend mit auf Super-8 gedrehten, privat anmutenden Aufnahmen von Skater-Sessions. Dazu eine beeindruckende Tonspur, der ein Spagat zwischen träumerischem Alternativ-Rock und Nino Rota gelingt – Gus Van Sant ist noch lange nicht am Ende seiner Visionen angekommen.

“Van Sant’s ELEPHANT won first prize at Cannes in 2003. PARANOID PARK, which covers similar territory, is in every way a superior piece of filmmaking. Van Sant seems close to inventing his own film language. PARANOID PARK is fluidly shot (by the great Chris Doyle) and suavely jagged in its editing, with a layered sound design that effortlessly integrates Nino Rota, Beethoven, and a hobo ballad on riding the rails.” Village Voice

MÜnchen
Frankfurt
KÖln
Berlin

 

06 April / 17.45 Uhr / City
13 April / 19.30 Uhr / Metropolis 1
12 April / 19.45 Uhr / Cinedom 10
22 April / 19.30 Uhr / Kino 4

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