EDUART
WETTBEWERB,
Gr / D '07, 35mm, 105 min, deut/griech OmdU
REGIE Angeliki Antoniou DARSTELLER Eshref
Durmishi, André Hennicke, Ndriçim Xhepa, Manos Vakousis DREHBUCH Angeliki
Antoniou PRODUZENTEN Costas Lambropoulos, Jost
Hering, Angeliki Antoniou KONTAKT mdc International,
info@mdc-int.de INTERNET www.angelikiantoniou.com
dieser film lÄuft wann / Showtimes ?
Im
Mittelpunkt des auf zahlreichen Festivals gefeierten Dramas von Angeliki
Antoniou steht ein junger Albaner mit einem Traum: Er verlässt seine
Heimat mit Kurs auf Athen, um Rockstar zu werden. Gut genug aussehen würde
er allemal. Doch in der Fremde wird er vom Glück verlassen und muss
sich als Stricher durchschlagen. Angewidert von sich selbst, verliert er
die Fassung und tötet seinen ersten Freier. Nach der Flucht in seine
Heimat wird er wegen eines völlig anderen Vergehens in den Knast gesteckt,
wo die eigentliche Handlung von EDUART beginnt: Die Menschwerdung eines Mannes,
der es eigentlich nicht mehr verdient hat, wie ein Mensch behandelt zu werden.
Auch wenn Antoniou vielleicht nicht jedes Klischee umschiffen kann, ist ihm
ein sehr packender Film gelungen. Gerade die Freundschaft der Titelfigur
zu einem deutschen Arzt, der ebenfalls eine Strafe absitzt (gespielt von
André Hennicke), erweist sich als entscheidender Katalysator in dieser
bitteren und bewegenden Seelenballade über Schuld und Sühne à la
Dostojewski.
EDUART ist im Kern kein erfreulicher Film. Er will es nicht sein, er kann
es nicht sein. Und doch offenbart er im Verlauf seiner intensiven, rauen
Handlung (die auf einer wahren Begebenheit beruht) eine ganz eigentümliche,
ungestüme Schönheit, die einen packt und nicht mehr loslässt.
“A handsome young Albanian dreaming of a future as a rock star in Greece
finds himself hustling and killing a client instead in Angeliki Antoniou’s
assured drama EDUART. Rather than as a simple redemption drama, however,
the true interest of EDUART lies in the way it offers an Albanian immigrant’s
point of view as presented through Greek eyes, with the Stockholm syndrome
and Freudian and ancient Greek definitions of domination, exploitation and
foreignness playing out in the background.” european-films.net
MÜnchen
Frankfurt
KÖln
Berlin |
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04
April / 17.45 Uhr / City
09 April / 15.45 Uhr / City
11 April / 17.15 Uhr / Metropolis 1
14 April / 17.15 Uhr / Cinedom 10
18 April / 19.30 Uhr / KINO 6 |
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