THE ART OF CRYING
Kunsten at græde i kor
Dänemark 2006, 35mm, 106 min, dänische OmeU
REGIE Peter Schønau Fog DARSTELLER Jannik Lorenzen, Jesper Asholt, Hanne Hedelund, Julie Kolbeck, Rita Angela DREHBUCH Bo Hr. Hansen, Erling Jepsen (Buch) PRODUZENT Thomas Stenderup KONTAKT DFI, lizetteg@dfi.dk
INTERNET artofcrying.blogspot.com
dieser film lÄuft wann / Showtimes ?  
Mit dünner Kinderstimme erzählt der naive elfjährige Allen von seinem Leben in der dänischen Provinz in den 70er Jahren. Verzweifelt versucht er, seine zerrüttete Familie zusammenzuhalten. Er sieht auf zu seinem Vater, dem Milchmann des Dorfes, und kann nicht verstehen, dass
Ohne die rosarote Brille des Sohns gesehen, terrorisiert der weinerliche Henry die ganze Familie mit seinen Depressionen und der wiederholten Drohung, sich umzubringen. Sein großer Kummer verfliegt allerdings schnell, wenn seine unsichere, pubertierende Tochter oder auch sein Liebling Allen „freiwillig“ zu ihm unter die Decke kriechen. Die frustrierte Mutter sieht dabei weg.
Richtig glücklich ist Henry auch, wenn er bei einer Beerdigung eine pathetische Grabrede halten darf und die Zuhörer zum Weinen bringt. Als sich Allen dessen bewusst wird, freut er sich nicht nur über jeden frisch Verstorbenen, sondern legt auch schon mal selbst Hand an. Und auch in anderen Angelegenheiten wird er zum manipulierten Gehilfen des Vaters.
Eine beklemmende Sozialstudie mit Bergmanscher Wucht in eine schwarze Komödie zu packen: Damit provoziert der dänische Regisseur Peter Schønau Fog gekonnt sein Publikum. Trotz der gezeigten subtilen emotionalen wie körperlichen Gewalt fühlt es sich stimmig an, bei diesem tollkühnen Filmkunstwerk laut zu lachen. THE ART OF CRYING hat bereits 23 nationale und internationale Preise gewonnen.

“It’s a mystery how Peter Schønau Fog manages to combine child abuse, a study of a rural community, affecting tragedy and black comedy into a satisfying whole, but in THE ART OF CRYING he pulls it off.” Variety

“Emotionally devastating and astonishingly mature, this is a unique feature debut.” Toronto International Filmfestival

 

MÜnchen
Frankfurt
KÖln
Berlin
  09 April / 17.45 Uhr / City
15 April / 17.15 Uhr / Metropolis 1
12 April / 15.30 Uhr / Cinedom 10
21 April / 17.15 Uhr / Kino 4

 

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