METH USA 2006, Beta, ca 79 min, englische OV, Deutsche Premiere
Kristallines Methamphetamin, kurz Meth, ist weltweit die am zweithäufigsten benutzte Droge. Besonders beliebt ist sie in den USA als schwule Partydroge – an die zwanzig Prozent aller Männer verwenden dort Meth. Doch das Wundermittel für gesteigerte Libido, große Potenz und grenzenloses Leistungsvermögen macht in hohem Maße abhängig – weniger als sechs Prozent kommen jemals wieder davon los! In dieser offenen Dokumentation erzählen rund ein Dutzend schwule Männer, darunter auch ein Dealer, von ihrem größtenteils jahrelangen Drogenkonsum. Was als Partyknüller und Kokainersatz anfängt, führt zu immer länger werdenden Exzessen, Kontrollverlust und damit einhergehend leider auch oftmals zu einer HIV- oder Syphilis-Infektion. Am Ende steht zumeist ein Leben als Süchtiger. Die Porträtierten, die alles andere als Klischeejunkies sind, erzählen in ungeschminkter Weise von ihrem sozialen Abstieg, von Jobverlust, Isolation, psychischem Verfall und ihrem Kampf gegen Wahnsinn und Selbstaufgabe. Nicht alle haben den Absprung geschafft und gerade wenn jene über ihre Erfahrungen mit Meth erzählen, die immer noch davon abhängig sind, geht der Film besonders ans Mark. Dieses facettenreiche Porträt einer sexuellen Überflusskultur zeigt deutlich, welch hohen Preis viele für den großen Blow zu zahlen bereit sind! “… a powerful, timely and compelling story, exploring the riding wave and rolling eyes of crystal use in the gay community and the good and bad that tag along for the ride. With its promise of sexual confidence and endurance, meth possesses an allure and soaring popularity that the men of the film discuss with abandon.” Fresno Reel Pride “Documaker Todd Ahlberg’s penchant for cautionary studies of the dark corners of gay culture (HOOKED) continues in METH a potent broadside on the dangers of crystal meth.” Variety
REGIE unter Mitwirkung von: PRODUZENT WELTVERTRIEB / PRODUKTION
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