LOST GENERATION Dänemark 2004, 35mm, ca 210 min, dänische OmeU, Deutsche Premiere
Der große Zyniker Karl Kraus sagte einmal: „Das Wort Familienbande hat einen Beigeschmack von Wahrheit.“ – Christian Kampmann gilt als einer der bedeutendsten Schriftsteller Dänemarks, der mit „Familien Gregersen“ sein Magnus Opum, eine Art skandinavischer „Buddenbrooks“ schuf. In vier Romanen beschrieb der schwule Autor die Höhen und Tiefen einer großbürgerlichen Familie von 1954 bis 1974 in Kopenhagen. Als Vorbilder für diese großartige Verfilmung des Epos können DER PATE oder FANNY UND ALEXANDER genannt werden, denn bei ihnen wie auch bei LOST GENERATION verfolgen wir die Schicksale einer Blutsgemeinschaft, die unterschiedlicher nicht sein könnte. Keiner kommt ungeschoren davon, nicht die Eltern, vor allem der Patriarch Mogens Gregersen, nicht die Mutter Tilde (eine dänische Bree Van De Kamp), nicht die fünf Kinder – sei es der schwule Bo oder die Männer verschlingende Maj. Von Inzest bis zum Suizid, von Untreue bis zu alles verzehrender Liebe reichen die Themen. Genau das Richtige für einen grauen Herbsttag. Die 3 1/2 -stündige Lauflänge vergeht jedenfalls wie im Flug, und eine kleine Pause gibt Gelegenheit zum Atemholen. “LOST GENERATION tells the story of a family falling into pieces, about five siblings who expect the best of life, but all end up in misery. It has a Bergmann feel; a rare seriousness and focus on the characters and the dialogues which makes it very intense… It is a tough story about people who, inspite of their best intentions, end up hurting each other. It is about our parents’ youth and the upbringing of my generation, the children of the 70’s. But most of all, the film is about two decades that changed the world and is part of our mutual past, for better or worse ...” Director Charlotte Sachs Bostrup
REGIE DARSTELLER DREHBUCH PRODUZENT WELTVERTRIEB / PRODUKTION www.familiengregersen.dk (dänisch)
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