ELECTROSHOCK Spanien 2006, Beta, ca 98 min, spanische OmeU, Deutsche Premiere
Spanien zur Franco-Ära: Nach Jahren enger Freundschaft ziehen die Lehrerinnen Pilar und Elvira in eine gemeinsame Wohnung und gestehen sich schon bald ihre gegenseitige Liebe. Es ist die eine, die ganz große, unermessliche Liebe. Endlich hat ihr Leben einen Sinn. Doch der Druck wächst auf die unverheirateten Frauen, deren abweichender Lebensstil von Seiten des Lehrkörpers und vor allem Pilars Familie kritisch beäugt wird. Und so dringen eines furchtbaren Tages Polizei und Ärzte in ihr Zuhause. Auf Wunsch der Mutter wird die 40-jährige Pilar entmündigt und in eine Irrenanstalt eingewiesen. Hier soll sie über viele Jahre mit grausamen Elektroschock-Behandlungen von ihrer „Perversion“, für die 1972 noch Gefängnis droht, „geheilt“ werden. Doch Elvira wird die Geliebte nie vergessen. Unermüdlich sucht sie nach Wegen, mit der Frau ihres Lebens wieder zusammenzufinden … Dieses Drama geht unter die Haut. Pilars Schicksal lässt niemanden kalt. Kaum zu glauben, dass noch in den 70er Jahren, in Zeiten der beginnenden Frauenbewegung Lesben aller Rechte beraubt als menschliche Versuchskaninchen missbraucht wurden. Doch nicht nur im streng katholischen Spanien, auch in Deutschland wurden derart brachiale Methoden zum Umdressieren auf „hetero“ angewandt. “ELECTROSHOCK is a powerful and moving Spanish drama demonstrating the enduring strength an dignity of two women’s love for one another during the repressive Franco years, and the suffering (gay and lesbian) people went through for their desires in the not so distant past.” NewFest
REGIE DARSTELLER DREHBUCH PRODUZENTEN WELTVERTRIEB / PRODUKTION
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