THE BLOSSOMING OF MAXIMO OLIVEROS Philippinen 2005, 35mm, ca 100 min, filipino / tagalog / englische OmeU
Maximo Oliveros ist das Nesthäkchen der Familie. Der fröhliche Zwölfjährige besorgt den Haushalt, kocht für seine beiden älteren Brüder und wird langsam in ihre kleinkriminellen Aktivitäten verwickelt. Regisseur Auraeus Solito zeichnet ein einfühlsames und bestechend realistisches Bild der Unterschicht Manilas, in der Maxis offensichtliches Schwulsein (auch wenn es für ihn selbst noch in den Anfängen steckt) von Familie wie Freunden vollkommen selbstverständlich akzeptiert wird. Eines Tages wird der Junge von ein paar Schlägern überfallen und vom attraktiven Polizisten Victor gerettet. Es ist der Beginn einer zarten Liebesgeschichte, eines Crushs, der zwangsläufig unerfüllt bleiben muss, Maxis Leben und seine Wertvorstellungen jedoch völlig durcheinander bringt. Je mehr er sich mit dem gesetzestreuen Victor anfreundet, umso klarer wird Maxi, dass er sich zwischen ihm und seiner Familie entscheiden muss. Solitos Film ist ein exzellentes Sozialdrama über das Leben in den Slums Manilas, vor allem aber eine subtile, feinfühlige Geschichte über Freud und Leid der ersten Liebe. Nicht zuletzt dank der erstaunlich vielschichtigen Darstellung des erst 15-jährigen Nathan Lopez in der Hauptrolle wurde THE BLOSSOMING OF MAXIMO OLIVEROS verdientermaßen mit dem Teddy Award der diesjährigen Berlinale ausgezeichnet. “Flamboyantly gay in both senses of the word, Maxi (Nathan Lopez) plays sister, mother, maid and cook for a close-knit clan of petty crooks. Their unorthodox family values are shaken up after Maxi, harassed by some local goons, is rescued by a handsome police officer and promptly tumbles head over heels in puppy love. Directed by Auraeus Solito from a screenplay by Michiko Yamamoto, MAXIMO has charmed film festival audiences from Sundance to Jerusalem with it’s refreshingly blasé handling of homosexuality, its amiable actors and its delicacy of milieu.” NY Times
REGIE DARSTELLER DREHBUCH PRODUZENT WELTVERTRIEB AWARD
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