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CARANDIRÚ
Brasilien/Argentinien 2003
ca 147 min
portugiesische OmeU
Regie, Hector Babenco
Eine schwule Hochzeit in Weiß, ein voll ausgestattetes
Fitnessstudio sorgfältig aus alten Plastikflaschen gebastelt
und das mitten im Herzen der Hölle: in Lateinamerikas
größtem Gefängnis für die allerhärtesten
Jungs, dem berüchtigten "Carandiru" in Sao
Paulo. Mit über 7.000 Häftlingen hoffnungslos überfüllt,
ist die interne Ordnung den Insassen selbst überlassen.
Eine Welt für sich mit strengen Regeln und Herrschern.
Schwuler Sex ist erlaubt, Vergewaltigung unter Todesstrafe
verboten. Ein junger Mediziner kämpft hier gegen die
Verbreitung von Aids und gewinnt überraschende Einblicke
in die Machowelt doch es ist nur eine Frage der Zeit,
bis sich unterdrückte Konflikte und Machtkämpfe
tragisch entladen... Nach KUSS DER SPINNENFRAU führt
uns Hector Babenco erneut in die schwitzig-schwüle Enge
eines Latino-Männerknasts. Anhand der Erinnerungen eines
Arztes zeichnet er kraftvoll ein packend-realistisches, zugleich
phantasievoll überbordendes Bild der auf Druck der Öffentlichkeit
im Jahr 2002 geschlossenen Anstalt und seiner Insassen. Aufwühlend
und knallhart wird die blutige Niederschlagung des 92er
Aufstands ohne falsche Sentimentalität dargestellt. Eine
furiose Hymne an die vibrierende Vitalität Lateinamerikas.
Babenco returns to the
secluded prison world that feels like a micro cosmos of Latin
Americas society tough, aggressive and violent but
vibrating with life and virility. The roughest picture
of life behind bars since MIDNIGHT EXPRESS. New
York Post
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| MÜNCHEN |
23 NOV |
21 h 45 City
|
8 Euro |
| FRANKFURT |
30 NOV |
21 h 45 Metropolis 8 |
8 Euro |
| KÖLN |
27 NOV |
21 h 45 Residenz 1 |
8 Euro |
| BERLIN |
04 DEZ |
21 h 45 International |
8 Euro |
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