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Down with Love
Centerpiece
Wo Todd Haynes mit FAR FROM HEAVEN
eine Hommage ans Douglas-Sirk-Melodrama schuf, feiert DOWN WITH
LOVE den sprühenden Schnulzen-Charme der Doris Day-Rock Hudson-Ära
und glänzt dabei mit einer herausragenden Besetzung: Zellweger,
die erneut zu SCHOKOLADE ZUM FRÜHSTÜCK rät, vor allem
aber Ewan McGregor, der hier keinen Vorwand auslässt, um seinen
durchtrainierten Body zu präsentieren. Zudem beweist das neue
Dream-Team nach MOULIN ROUGE und CHICAGO wieder sein unwiderstehliches
Gesangs- und Tanztalent in Kostümschlachten, die ihresgleichen
suchen.
Die Storyline ist gemäß der Klassiker erzhetero.
Doch die überbordende Ausstattung, die Over-the-top-Performances
der Darsteller, die schnittige (zotige) Dialogregie und nicht zuletzt
die Verbeugung vor Hudson machen diesen Film hundertprozentig zum
schwulen Partyfilm des Jahres!
Wie in jeder guten Fiftiesklamotte geht es auch in
DOWN WITH LOVE (für dessen Drehbuch PILLOW TALK wohl am stärksten
Pate gestanden haben dürfte) nur um eins: Sex. Aber worüber
Hudson und Day nur kichernd drum herum reden durften, nimmt sich
die moderne Version die ganzen überholten Verklemmtheiten gründlich
zur Brust. Eine schier unerschöpfliche Fundgrube für Gags.
Zum Inhalt: Erstlingsautorin Barbara Novak hat einen
feministischen Bestseller geschrieben. Darin rät sie der Frauenwelt,
der romantischen Liebe abzuschwören, um sich fernab von hormonellen
Ablenkungen endlich auf die Karriere zu besinnen. Der Ratgeber führt
zum internationalen Chaos: Statt Wäsche zu waschen, fordern
die Ladies gut bezahlte Jobs. Verständlich, dass Miss Novak
zum Hassobjekt des männlichen Geschlechts avanciert. Als unverschämtester
Widersacher erweist sich dabei der Playboy-Reporter Catcher Block,
der den perfiden Plan schmiedet die gefühlskalte Autorin flach
zu legen, um ihr Manifest ad absurdum zu führen.
Seit langem hat der alberne Kampf der Geschlechter
nicht mehr soviel Funken versprüht und Partystimmung verbreitet
wie dieses glitzernden Filmjuwel, indem Kult-TV-Ikone David Hyde
Pierce (FRASIER) als Catchers Boss ein herrlich tölpeliges
Gegenstück zu McGregors 007-Attitüde gibt. Mit von der
Partie auch der in Ehren ergraute Tony Randall, der früher
Pierces Part des "tuckigen besten Freundes, der nie eine Frau
abkriegt", in unzähligen Klassikern mimte.
NOT-TO-BE-MISSED!
_Clever and phenomenally funny hommage
to the fluffy sex wars in late 50s/early 60s cinema in the vein
of PILLOW TALK. Sixties comedy hero Tony Randall, complete with
stony face and sharky tongue, has a wonderful cameo as cranky publisher
tycoon who suffers under his pretty mistress turned neo-feminist.
The plot resembles a typical Doris Day/Rock Hudson movie: Barbara
Novak (Zellwegger) talks a lot about sex but never delivers. Catcher
Block (Ewan McGregor) tries every trick to get her laid presto.
This is a boy-meets-girl story, but dont worry its
also a party-party of a film with enough song and dance, glamour,
costumes and campness to impress even Ru Paul.
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