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Deutsche Premiere
RULES OF ATTRACTION
USA 2002
directed by
roger avary
written by
bret easton ellis, roger avary
starring
james van der beek, shannyn sossamon, ian somerhalder,
kate bosworth, fred savage, eric stolz, faye dunaway, jessica biel, kip
pardue, swoosie kurtz
Hätte Kubrick AMERICAN PIE verfilmt, dann wäre RULES OF ATTRACTION
seiner Vision wohl am nächsten gekommen: Sean (James Van Der Beek),
ein misanthropischer Kokser, für den das Leben aus Ficks und Manipulation
besteht, Paul (Ian Somerhalder), ein schwuler Zyniker, der sich immer
in die falschen Jungs verknallt, und die zerbrechliche Lauren (Shannyn
Sossamon), die als Jungfrau meint sich taff geben zu müssen, um zu
überleben. Als die drei durch eine Reihe von Zufällen aufeinanderprallen,
ergeben sich ungeahnte Möglichkeiten für sexuelle Misskommunikation,
Drogenkonsum und Gefühlschaos von erheblichem Ausmaß. Die Studenten
des renommierten Camden Colleges, Kaderschmiede der Wohlbetuchten im pittoresken
Nordosten der USA, leben nur nach einer Devise: Regeln gibt es keine.
In weiteren Paraderollen Faye Dunaway und Swoosie Kurtz als pillenpoppende
Mamas genauso high wie ihre Söhne.
Der bankrotten Moral amerikanischer Bourgeoisie einen in pechschwarzer
Satiretinte getauchten Spiegel vorzuhalten war schon immer Brett Easton
Ellis erklärtes Ziel. Mit RULES OF ATTRACTION kredenzt uns der Kultautor
nach AMERICAN PSYCHO und LESS THAN ZERO ein weiteres Giftpraliné,
das die Kritik in den USA wie selten zuvor polarisierte. Regisseur Roger
Avary erkannte: Was Kids in den 80ern des letzten Jahrhunderts bewegte,
ist auch heute noch aktuell: Die Sprengung moralischer und sexueller Fesseln.
Roger Avarys crisp adaptation imbues
the copious bad sex and general befuddlement of Bret Easton Elliss
solemn, echt 80s Bennington novel with a playfully obnoxious energy
that is often funny... Village Voice
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