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Erstaufführung
All About My Father

norwegen/dänemark 2001

written & directed by
even benestad


Regenbogenfamilien sind der Schnee von vorgestern – zumindest verglichen mit der norwegischen Familie Benestad. Sohn Even beweist dies mit einem eindringlichen Porträt über seinen Vater; mit Humor, Zuneigung und Ironie, ohne sich dabei dem Talent des schillernden Mannes vollständig auszuliefern.

Esben Benestad ist angesehener Arzt, Kolumnist einer Männerzeitschrift und hat sich als Autor einen Namen gemacht. Aber auch als Esther Pirelli, Sexualtherapeutin und Gelegenheitsschauspielerin, ist er bekannt. Esben bezeichnet sich als “zweigeschlechtlich”. Manchmal lebt er als Frau, zuweilen lebt er als Mann. Sohn Even findet das ziemlich durchgeknallt, ihm wäre ein ‘normaler’ Vater lieber. Ein Konflikt, den auch der Film thematisiert. Mutter Benestad ist ebenfalls nicht glücklich, ist sie doch schließlich nur mit einer Hälfte ihres Mannes verheiratet. Und all das in einer norwegischen Kleinstadt!

Viel Aufsehen erregte der Film bereits auf der Berlinale 2002, wo er mit dem TEDDY als bester Dokumentarfilm ausgezeichnet wurde. Die gelebte Konsequenz geht weit über ein Transgender-Konzept hinaus – hier wird Theorie zur Realität.




ALL ABOUT MY FATHER is a personal documentary about a well-respected doctor and transvestite in a small Christian town, directed by the one person most likely to convey his story with warmth, humour and irony: his son.

Armed with a small video camera, and with the use of nostalgic Super 8mm family footage, he set out to make a personal portrait of his transvestite father.

“I have made this film on my own terms. It is important to show that my family is not unique – there are many families like mine, and by making this film I hope others can see their families in perspective.” Even Benestad