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Wettbewerb
Treading Water

USA 2001
Regie lauren himmel
Darsteller nina landey, annette miller

 

Casey und Alex wären ein glückliches Paar, gäbe es nicht Caseys schreckliche, verlogene Familie. Besonders für deren despotisches Oberhaupt, die “Queen Mum”, ist ein lesbisches Paar nicht akzeptabel. Natürlich bricht ausgerechnet beim weihnachtlichen Sippentreffen das totale Chaos aus. Casey darf die Geliebte nicht mitbringen und muss sich zwischen Familientradition und Wahlverwandtschaft entscheiden.

Doch die reale Welt lässt sich selbst aus dem bedrückendsten neuenglischen Spießeridyll nicht ewig verdrängen. So wird das Weihnachtsfest also gründlichst verdorben, und der Haussegen hängt schief. Dadurch werden Fronten jedoch in keiner Weise aufgebrochen – die Sprachlosigkeit zwischen Menschen, die sich von jeher kennen, kann nicht überwunden werden. Alex und Casey müssen akzeptieren, dass gegen Verbohrtheit kein Kraut gewachsen ist, und dass frau eben gerade als Lesbe nicht alles haben kann. Starker Gefühlstobak in unterkühlter Weihnachtsatmosphäre.

 

Casey and Alex could be a happy couple, if there wasn’t Casey’s family, especially Mum. As usual, Christmas time is the point break, when Casey is not allowed to bring her lover. But by accident, her relatives have to discover real life only to hang on to their silence and intolerance. A harsh tale of a dysfunctional New England dynasty that has to fall apart due to its repression and of a young lesbian torn between her biological and her chosen loved ones.

“It’s not necessarily autobiographical, but it’s based on experiences I’ve had,” says Lauren Himmel. “The film is really about a family that never talks about anything.”