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Wettbewerb
Es ist die Nacht vor der Verhandlung. Die Kronzeuginnen Vicky und Kelly sind an einem sicheren Ort versteckt. Morgen werden sie ihre Aussage machen und die Hintermänner des Mordes an einem Undercover-Cop preisgeben. Der Zufall will es, dass Sergeant Horrace, bester Freund des Opfers, zum Schutz der Ladies abkommandiert ist. Von Rachsucht getrieben versucht er den beiden noch vor dem Prozess die Wahrheit zu entreißen. Dass die verführerischen Frauen eine Liebesbeziehung miteinander haben, stachelt ihn dabei um so mehr an. Wir sind Lesben. Aber wir sind keine Huren, zischt Vicky den arroganten Macho an. Aber in dieser Nacht geht es ums nackte Überleben. Zu zweit oder allein, jede(r) gegen jede, beginnen alle drei Charaktere einen erbarmungslosen Wettstreit um den schmutzigsten Charakter, entspinnen sie ein Netz aus Verrat, Intrigen, Erpressung... Mit all seinen Twists und Turns, Kanten und Ecken, verlässt dieses
Psychoroulette das Fahrwasser der üblichen Lesben-Lovestory. SAFE
HOUSE ist eine Hommage an den Film noir, die mit dem klassischen Motiv
der Femmes Fatales im Kampf gegen männliche Widersacher spielt. Zugleich
ist dieser Film aufgrund seines Casts eine gelungene Reminiszenz an die
Blaxploitationkrimis der 70er. In Slamdance der Konkurrenzveranstaltung
zum Sundance Festival wurde Regisseur Collettis ehrgeiziger Film,
dessen Fertigstellung aus Geldmangel vier Jahre dauerte, euphorisch begrüßt.
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