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Nightshift
Seit Pierre in die Nachtschicht gewechselt hat, ist sein Leben ein einziges Chaos. Das liegt allerdings weniger an der härteren Arbeit oder daran, dass er Frau und Kind kaum noch sieht. Es liegt an Fred. Fred, dieser maskuline, imposante Typ, der immer die coolsten Sprüche drauf hat und die Kollegen bei Laune hält, hat es auf Pierre abgesehen. Hier ein geschmackloser Witz, dort ein vermeintlich harmloses Gerangel unter Männern. Niemand weiss so recht was da zwischen den beiden eigentlich los ist. Fred geht stets einen Tick zu weit, mit jedem Intermezzo wird das merkwürdige Spiel ernster, fordernder. Und immer weniger gelingt es dem empfindsamen Pierre, den fortwährenden Attacken standzuhalten. Als Fred sich noch dazu in Pierres Familienleben schleicht, und selbst sein Sohn den groben Kerl als Vorbild anzuhimmeln beginnt, kommt es zur unvermeidlichen Explosion der Gefühle... Selten gelingt es einem Film, eine derart intensive und kontinuierliche Spannung in seine Charaktere zu legen. Nicht nur, dass unsere Helden der eine ein kraftstrotzendes Großmaul, der andere ein zerbrechlicher, androgyner Menschenfreund starke Gegensätze verkörpern. Vielmehr machen die Ungewissheit der Motive und die Unberechenbarkeit des Kampfes diese Geschichte so spannend. Zwei Männer, die an ihre Grenzen gehen, und die Frage: Wann ist ein Mann ein Mann?
NIGHTSHIFTing with Fred is not at all easy for Pierre. For some reason the cool macho has singled out the sensitive family man to be the victim of his most tasteless jokes and manly aggressions. But only when Fred starts to interfere with his private life, even managing to become sons role model, Pierre begins to fight back...
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