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Wettbewerb
Further Tales of the City
Armistead Maupin’s Further Tales of the City

USA|Kanada 2001
Regie pierre gang
Darsteller olympia dukakis, laura linney, barbara garrick, jackie burroughs, billy campbell, bruce mcculloch, mary kay place, whip hubley, henry czerny

 

Nach drei Jahren trans-lesbisch-schwuler TV-Dürre, über die allenfalls die QUEER AS FOLK-Miniserie hinwegtrösten konnte, läutet Armistead Maupin’s unerreichter Klassiker für die gesamte queere Familie mit Pauken und Trompeten in die dritte Runde – Willkommen in den 80ern!

Freilich wurde sich an der Konkurrenz gemessen und der full frontal nudity-Alarm noch einmal kräftig nachgepfeffert – denn Michael Mouse stürzt sich nun haltlos in die anonyme schwule Sexwelt. Im Harvey-Milk-geprägten San Francisco finden so beim Abenteuerausflug im Gebüsch selbst Cop und Pfarrer zu ungeahnten Gemeinsamkeiten.

Währenddessen kehrt DeDe ohne Geliebte aus einem zerplatzten kubanischen Kommunismustraum zurück und bittet Mary Ann Singleton (Laura Linney) um lebenswichtige Hilfe. Und die transsexuelle Community-Fee Anna Madrigal (Olympia Dukakis)? Wenn sie nicht gerade ihrer 90-jährigen (Puff)Mutter einen Joint zwischen das Gebiss klemmt, muss sie sich diesmal selbst von einem ihrer vielen Geheimnisse unsanft überraschen lassen.

Film-Bonbons regnet es unterdes wie zum Pride Day: Parker Posey gönnt uns einen quirligen Gastauftritt, Lea DeLaria bricht nichts Geringeres als die Kalten-Kriegs-Konventionen und die unverbesserliche Prue Giroux stolpert mit ihrer ureigenen Naivität ins Weltgeschehen zurück.

Ein eindrucksvolles Kulturgut, das dem deutschen Fernsehen wohl weiterhin verwehrt bleiben wird, hier zum einzigen Mal im angemessenen Großformat.

 

Can you go any further than TALES OF THE CITY? In the question lies the answer, for it’s about time for a third visit in Barbary Lane 28, to the beloved matriarchy of transsexual Anna Madrigal, who never seems to run out of secrets.

Lesbian DeDe even has to hide her existence. While Michael Mouse can’t get enough commotion in his newly found devotion as a major darkroom player.

Get prepared for the unpredictable events, summon your own queer family, and rejoice at these unique big screen events – it will take years for the next to arrive.

VERZAUBERT 2001 wishes to extend its thanks to the full cast of “Armistead Maupin’s Further Tales of the City” for the use of the production in the festival.