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Queer Fokus
BASTARD OUT OF CAROLINA

USA 1996
Regie anjelica huston
Darsteller jennifer jason leigh, christina ricci, glenne headly, jena malone, lyle lovett

 

Bone (Jena Malone, CONTACT) erlebt eine unbeschwerte Kindheit inmitten einer umsorgenden Südstaaten-Großfamilie, unter der Obhut ihres geliebten Stiefvaters Lyle (Dermot Mulroney, DIE HOCHZEIT MEINES BESTEN FREUNDES). Bis ihr das Schicksal einen Stiefvater gänzlich anderer Natur beschert: den zutiefst in seiner Männlichkeit verletzten Glen, der die 11-Jährige nach Gutdünken missbraucht und züchtigt...

Fern jeder Spekulation entschied sich Filmstar Anjelica Huston (ADDAMS FAMILY) in ihrem aufwühlenden Regiedebüt der Gewalt ins Gesicht zu blicken. Die Verfilmung von Dorothy Allisons Roman zeichnet das Porträt einer verängstigten, aber tapferen Heldin sowie tiefblickende Psychogramme des Täters und der stillschweigenden Mittäterin, Bones Mutter (Jennifer Jason Leigh). Zu tief für die nordamerikanische Öffentlichkeit: Die ursprünglich fürs Fernsehen gedrehte Ausnahmeproduktion wurde vom eigenen Sender gekippt und fand erst nach ausländischen Festivalerfolgen wie in Cannes die verdiente Anerkennung. Neben diversen Auszeichnungen konnte BASTARD OUT OF CAROLINA letztlich den Emmy für das Casting des stargespickten Werkes für sich beanspruchen.

 

Anjelica Huston’s directing debut about an abused girl offers nothing less than a stunningly captured incest drama of the utmost intensity and honesty. Unfamiliar in this genre the film shies not away from exposing the character defects of a violent step father and his accomplice, an irresponsible mother.