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QUEER AS FOLK
Während amerikanische Schwulenfilme nur bedeutungsschwanger davon munkeln, führt uns das britische Fernsehen wie im Anschauungsunterricht appetitlich vor, was ein rimjob ist bei einem Jungen, der selbst das vorgeschriebene Alter für erlaubten Hetensex unterbietet. Unglaublich und keine Zukunftsvision, sondern die offizielle Ablösung von TALES OF THE CITY als unverblümteste Mini-Serie aller Zeiten: QUEER AS FOLK. Die Hysterie ist dementsprechend perfekt. Wie ein Sturm entfachte der Achtteiler das Feuer in Queen Moms Königreich, mit dem sich einzig der STAR TREK-Kult messen kann nur very, very gay eben. Denn Lesben und Schwule sind die Norm; deren Lebensstil kampfeslustig gegen eine heterosexuelle Orthodoxie durchgesetzt: Hier wird mit grantigen Eltern, aggressiven Mitschülern und homophoben Autoverkäufern nicht lange gefackelt. Mit Tränendrüse und verständnisvollen Auseinandersetzungen entschuldigt sich niemand mehr für seine/ihre Lebensweise, sei es eine lesbische Familie samt Nachwuchs oder täglich variierender schwuler Gruppensex. Noch nie war Fernsehen so befreiend. Nur beim Verzaubert99 im Kinoformat! Breiter, grösser, QUEER AS FOLK.
Move over TALES OF THE CITY, here comes QUEER AS FOLK. Initiating an instant cult following, Channel Four dared not only to antagonize an unprepared straight audience but to challenge British law. As a counter measure against the ever more clean cut coming out film characters, this series 15-year-old isnt adjusting but exploding! His adult co-stars arent apologetic either about their diverse desires. In the end, its hard to tell, whether more saliva is exchanged on screen, drooled in the gay audience or foaming from enraged heterosexual politicians.
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