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FROM THE EDGE OF THE CITY Griechenland 1998
Stahlhart durchtrainiert wie ein Boxer vor seinem Kampf. Ein Gesicht, dessen klar geschnittene, maskuline Züge erst im Licht der mediterranen Sonne richtig zur Geltung kommen. Eigenschaften, die der 17jährige Sasha und seine Clique griechischer Kasachen ihren vermögenden Freiern bieten müssen, um am Rande von Athen überleben zu können. Weit entfernt von der vertrauten Heimat kämpfen die Emigranten mit den verschiedenen Facetten ihrer Identität. Schwul oder Hetero, Russe oder Grieche? Angezogen von der pulsierenden Macht der bunten Lichter, gleiten sie haltlos durch die nächtliche Stadt, vertrauen nur auf den eigenen Instinkt und den Ehrenkodex der Gruppe. Gefühle werden unter den latent schwulen Strichern mit Schwäche assoziiert, selbst wenn sie immer wieder unter der rauhen Fassade hervortreten. Auch Sasha ist sich der Gefahr bewußt, die sich beim gemeinsamen Duschen mit dem besten Freund offenbart... Regisseur Constantinos Giannaris gibt einer Gruppe von Jungen eine Stimme, die sonst niemand hören will: Weißt Du, was Liebe ist?, fragt er den bestechend schönen Sasha. Der zögert, um schließlich mit einer Gegenfrage zu antworten: Kann eine Hure eine andere Hure lieben...?
The edge is Menidi, the city Athens,
and the youngsters who live at the edge of the city are Pontioi
or Greek Russians from the Black Sea coast. This film details their lives
of petty crime and prostitution with vivid precision. It shows their dances,
camaderie, and the way they mock each others proximity to a homosexuality
they all vociferously deny. Close-ups of their physical contact, as they
embrace, slap hands and brawl with one another, eroticise these teenage
boys as presumably their clients do.
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