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Wettbewerb Norwegen 1999
Immer wieder überwältigend, wie selbstverständlich und unpretentiös unsere skandinavischen Nachbarn ihre Filme von eindrucksvollen schwulen und lesbischen Charakteren tragen lassen. Nach dem schwedischen Überflieger FUCKING ÅMÅL und unserem letztjährigen Publikumsliebling PENSIONAT OSKAR kontert jetzt Norwegen mit DESPERATE ACQUAINTANCES. Wieder werden wir angefeuert, uns mit einem akuten Zeitphänomen auseinanderzusetzen. Als Vollwertmitglieder der Generation X rudern die drei Freunde Anders, Yngve und Terje ebenso mit ihrer Männlichkeit wie mit Karriere-Widersprüchen und der ganz privaten geistigen Verfassung. Während einer Nacht begreifen sie, daß Partydrogen, Lügengerüste und Sexentzug als Energieschlucker ausgedient haben. Befürchtete Berührungsängste erweisen sich als Seifenblasen. Und wenn nach dem Coming Out der vergebens abgewehrte beste Kumpel in aller Freundschaft nichts als knuddeln und knutschen will, kann der perplexe Homo nur noch selig über die befreiten Heterosexuellen seufzen. If you deny your best friends the pleasure of your coming out for twelve years, if your drug-induced psychosis leads you straight to the loony barn, or if you reject any closure to the evermounting conflict of manhood and career, you might be one of many DESPERATE ACQUAINTANCES. The right catalyst at the right time leads Yngve, Anders and Terje to vent their shy feelings of masculinity on each other. But beware: Liberating horny sex in public toilets might have rather bizarre consequences.
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